|OKK| - Organ kritischer Kunst - organ of critical arts



Tupac Amaru (Abgeschlossenes Projekt)



Das Tupac Amaru Projekt lief über ein Jahr in sehr intensiver Arbeit. Es wurden über hundert Konzerte, Aufführungen, Performances, Ausstellungen und Lesungen, Partys und Feiern organisiert. Neben den vier Gründungsmitgliedern konnte dieses Projekt nur aufgrund einer weitaus größeren Zahl an Helferinnen und Helfern realisiert werden.
In einem Ecklokal in der Prinzenallee / Ecke Soldinerstraße mit einer Bar, recht großem Salon und einem sogenannten Billardzimmer, das wir aufgrund seiner höheren Lage zu einer kleinen Bühne umfunktionieren konnten fanden die Events im Ambiente einer Kleinkunstbühne statt.
Das Projekt finanzierte sich autonom über Einnahmen aus dem Getränkeverkauf und Spenden.

Es wurden Programme mit Kindern, Jugendlichen, und Gruppen aus vielen verschiedenen Ländern erarbeitet und durchgeführt. Es waren oft Musikgruppen aus Südamerika zu Gast, die im Rahmen ihrer Auftritte in Berlin auch eine Gastsession im Tupac hielten.
Der Raum wurde unter anderem als Puppentheaterraum, Hip-Hop Proberaum, Konzertraum, Ausstellungsraum, Versammlungsraum, oder einfach täglich im normalen Café/Bar Betrieb genutzt.

Es entstanden lokale aber auch internationale Bekanntschaften, die bis heute in die Arbeit des OKK hineinreichen und aus denen sich neue Projekte entwickelt haben.

Unten die Beschreibung des Sebstverständnisses des Projekts:

Die Schaffung eines Ortes der Zusammenkunft und des Austausches, eingebettet in die Aktivitäten der Kolonie-Wedding ist unser primäres Anliegen, welches wie folgt gegliedert ist:
Erstens ist es wichtig die Beibehaltung des Kulturraumes als Treffpunkt und Ausgangspunkt für die Kolonie Wedding und die von ihr ausgehenden Projekte, wie zum Beispiel die tour de galerie, regelmäßige Lesungen und Vereins-Sitzungen, usw. weiterzuführen.

Zweitens eine Plattform zu entwickeln, die als Präsentationsraum kultureller Aktivitäten im Kiez dient, die durch seine Bewohner bespielt wird. Hierunter fallen Konzerte, Filmabende, Poetry-slam´s, Ausstellungen, Workshops und Lesungen. Eine Anlaufstelle für Kulturschaffende im Kiez.

Drittens, die kulturelle Diversität des Viertels soll das Programm des PTA bestimmen. Durch den direkten Austausch mit den kulturellen Gruppen im Kiez, sollen junge, potenzielle künstlerische Vorbilder gefördert werden, um somit die Jugendarbeit im Kiez aktiv zu unterstützen. (Workshops, Konzerte, Filmabende, Performance, Austellungen, Literaturabende)
Durch dieses Projekt soll der Zuwachs an kulturellen Möglichkeiten, sowohl innerhalb der Kolonie-Wedding, als auch dem Soldiner Kiez gefördert werden. Lokale und internationale KünstlerInnen werden eingeladen ihre Arbeiten im PTA zu präsentieren oder aufzuführen. Der internationale Rahmen ist nicht zuletzt ausschlaggebend für erneute Impulse für die soziale und kulturelle Entwicklung des Soldiner Kiezes. Die kulturelle Diversität der verschiedenen Arbeitsfelder eines jeden einzelnen, bringen die Mitglieder des PTA und ihre unterschiedlichen Wurzeln mit.






















http://tupacamarubar.blogspot.com

 
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