|OKK| - Organ kritischer Kunst - organ of critical arts



Kunst und Protest
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Die vorliegende Arbeit untersucht einen sozialen Ausdruck, der sich anhand der Komplexität der Analysemöglichkeiten und Analyserichtungen auf mehreren kulturellen und wissenschaftlichen Feldern bewegt. Die dekonstruktiven Beobachtungen in dieser Arbeit starten von einem persönlichen Ausgangspunkt, nämlich der Beteiligung an verschiedenen künstlerisch-aktivistischen Projekten während der letzten Jahre. Ausschlaggebend waren einige Aktionen und Arbeiten, im Zusammenhang mit der Klartext-Konferenz, die “ausser haus” Protestaktion an der UdK und das KiK-Box- Containerprojekt bei den G8-Gipfel-Protesten.

Es geht in dieser Arbeit darum, eine künstlerkritische Positionierung im sozialästhetischen Feld (1) und eine kulturpolitische Position, die zur radikalen Gesellschaftskritik im künstlerisch metaästhetischen Kontext auffordert, zu erarbeiten. Meine Thesis ist auf drei sprachlich-gedanklichen Ebenen aufgebaut: die kunsthistorische Ebene, die analytische, und die persönliche Ebene.

Die Grenzen zwischen diesen Ebenen sind ebenso wenig geradlinig und klar wie die Phänomene, die sie untersuchen sollen. Deswegen möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um den Versuch handelt, sowohl kritische Ausdrucksformen als auch Ausdruckswege ziviler, kultureller, autonomer Kommunikation und ihre Interrelation zu ordnen, um später eine mögliche kulturpolitische Stellung zu beziehen. Es ist keine empirische Sozialanalyse philosophischen Ursprungs.


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